Nachdem einst exotische Gebiete ihren Zauber verlieren, beginnt nun der Run auf die kalten Extreme. Nicht mehr die Tropen sind das Ziel, sondern es muss die Reise in die Antarktis sein. Dass dies nicht sehr ernst genommen werden muss, beweist, eines der Ziele der Island Urlaub ist. Geografisch ist die Insel im Nordatlantik der Arktis vorgelagert, verlangt von den Reisenden aber wenig Anstrengung, die Natur zu erkunden. Oftmals leicht sind die Wegführungen entlang der Fjorde, Moore, Vulkane und Geysire.

Ein Island Urlaub ist immer auch eine Reise ins Unbekannte. Unbekannt ist die Natur. Zwar wird der Gast Moore, Wiesen, Hügel, Nebel etc. kennen. Doch das Zusammenspiel von Flora und Fauna im Norden ist Exotik pur. Island zu erkunden, bedeutet, sich in die Natur zu gegeben. Am einfachsten gelingt dies mit einer geführten Wanderung, die kleine oder größere Gruppen zu den spektakulären Zielen führt. Erfahrene Reiseleiter und Wanderführer bringen die Arktis nahe. Unterfüttert mit Erzählungen aus der Geschichte der Insel und seiner Entstehung wird jeder Ausflug zu einer Fahrt ins Ungewisse, so dass das Gefühl des Abenteuers aufkommt.

Hoch im Norden sind die Winter lang und die Sommer kurz. Besonders kurz sind Frühling und Herbst. Die Natur hat sich den Bedingungen angepasst. So sprießen nach der Schmelze die wenigen Pflanzenarten fast parallel hervor und bilden ein wahres Blütenmeer. So wird aus der begrenzten Artenvielfalt ein Erlebnis der Fülle, die in unseren Breitengraden nicht zu sehen ist. Wenn die Tage wieder länger werden, kommen auch die Nebelfelder, um die Landschaft einzuhüllen.