Der Schutz der Augen kann nicht oft genug angesprochen werden. Vor der Schwemme der Sonnenstudios war dies noch erheblich weniger beachtet worden. Heute hat diese Entwicklung das Tragen einer Nylonbrille zum Schutz zwar befördert, doch muss gesagt werden, dass dies teilweise aus rein modischen Gesichtspunkten beachtet wird. Schutzbrillen im privaten Bereich zu tragen, ist nach wie vor noch unterentwickelt. Dabei kann die Diskussion aus dem beruflichen Alltag von Handwerkern und Arbeitern in der Industrie sinnvoll begonnen werden, so dass auch nützliche Erkenntnisse für die Freizeit gewonnen werden können.

Ein Blick in die Gesetzgebung zum Schutz der Augen hilft. Daraus haben sich DIN-Normen entwickelt, die vom allgemeinen Schutz über Schweißfilter, den Sonnenschutz, Schweißerschutz bis zu Laserschutzbrillen geführt haben, welche man hier bestellt. Da auch viele Menschen in der Freizeit nicht selten zum Schweißgerät greifen oder andere Tätigkeiten ausüben, bei denen das Augenlicht beansprucht wird, wird das Thema vergleichbar abzuhandeln sein. Aber Freizeitbrillen sollten nicht mit Schutzbrillen verwechselt werden. Sie heben lediglich die Bräune der Gläser gemein. Gemeinsam ist aber auch, dass eine Nylonbrille auch bei der Arbeit genutzt werden kann.

Wesentlich sind die Gläser. Nur wenn Funkenflug oder Späne zu befürchten sind, sollte ein zusätzlicher Kopfschutz getragen werden. Immer muss die Schutzbrille den Anforderungen des konkreten Einsatzes folgen. So werden im Solarium schon besondere Sonnenbrillen angeboten, da das Augenlicht von UV-Strahlen auch bei geschlossenen Lidern beeinträchtigt wird, was viele Menschen unterschätzen. So ist der Augenschutz im beruflichen Alltag durchaus vergleichbar mit dem in der Freizeit. Schon wenn im Sommer die Sonne stark scheint, muss das Augenlicht geschützt werden. Mode ist dabei nicht störend.