Wenn sich mindestens zwei Personen einigen, eine Sachlage einvernehmlich und mit Rechten versehen zu gestalten, schließen sie einen Vertrag, der nicht immer einer besonderen Form bedarf. In vielen Fällen handelt es sich dann um Vertragsrecht nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Betroffen kann auch das Handelsgesetzbuch sein, wenn die Vertragspartner Kaufleute oder Verkäufer und Käufer sind. Nicht besonders erwähnt sind hier Dienstleitungen, die ebenso zu behandeln sind. Ein solcher Vertrag ist immer nur dann gültig, wenn er gegen keinen Paragrafen aus dem Vertragsrecht verstößt. Ob dies der Fall ist, kann oft nur ein Fachanwalt beurteilen, der im Streitfall hinzuzuziehen ist. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie oft sie einen Vertrag eingehen. Der Kauf einer Sache oder Dienstleistung ist immer ein Vertrag, auch wenn es eine Vereinbarung unter Privatleuten ist. Wer einen Auftrag übernimmt, muss diesen nach dem Vertragsrecht erfüllen, soweit es ihm möglich ist. Ungültige Verträge, die geschlossen werden, können nur selten Gültigkeit erlangen. Das wiederum ist ohne den Rat eines Anwaltes nur schwer zu ermessen.