Es gibt nur wenige Unternehmen, die noch nie von Wirtschaftskriminalität betroffen waren, doch die große Mehrheit der Unternehmen glaubt es dennoch nicht. Glaubt, dass es nur wenige Unternehmen trifft, dass es vor allem sie selbst nicht trifft. Eine gefährliche Fehleinschätzung, wie sich immer wieder zeigt. Gefährlich auch deshalb, weil sie dazu führt, die Schwachstellen im eigenen Unternehmen zu übersehen, ja durch falsche Strategien, unübersichtliche Arbeitsabläufe gepaart mit zum Teil blindem Vertrauen einem Wirtschaftsdelikt geradezu Vorschub zu leisten. Gelegenheit schafft Diebe, das gilt auch für Wirtschaftskriminelle, die es wirtschaftlich meist gar nicht nötig hätten, die in angesehenen Positionen sitzen und eigentlich viel zu verlieren hätten. Eigentlich. Wenn sie denn erwischt würden. Doch daran hapert es gewaltig. Die meisten Wirtschaftsdelikte werden eher durch Zufall entdeckt. Und selbst wenn dann doch mal, fallen die Strafen nicht selten gering aus, kommen die Täter glimpflich davon, denn der entstandene Schaden, der vielleicht durch die Aufdeckung auch abgemildert werden kann, erscheint verkraftbar angesichts des Schadens den ein Imageverlust anzurichten droht.

So werden die Delikte nicht öffentlich, können nicht einmal dazu herhalten, andere wachzurütteln und vermitteln den Unternehmen zusätzlich ein falsches Sicherheitsgefühl. Unter anderem auch dadurch, dass vielen nicht bekannt ist, wo überall Gefahren lauern. Dass häufig die eigenen Mitarbeiter die Täter sind, ja manchmal einem ganzen Täterring angehören. Dass es nicht nur das Warenlager oder die Konzernkasse ist, welche Begierden wecken können. Ein großer Teil der Wirtschaftskriminalität geht auf Kosten von Produktpiraten und Markenfälschungen, betrifft illegalen Know-how-Transfer und Patentdiebstähle. Dazu nutzen ganze Netzwerke an Wirtschaftskriminellen selbst High-Tech um sich zu organisieren und agieren nicht selten selbst wie ein großes Wirtschaftsunternehmen, das nur an der einen Stelle die eigene Produktion durch Diebstahl und Betrug ersetzt, dann aber damit nationale und internationale Geschäfte betreibt. Dazu nutzen sie die gleichen Distributionsmöglichkeiten wie die bestohlenen und betrogenen Unternehmen. Je schneller etwas in weite Ferne geschafft werden kann, umso besser. Wirtschaftsstandorte mit einer guten nationalen und internationalen Verkehrsanbindung sind dabei besonders gefragt. Erst recht, wenn sie vielen Unternehmen eine Heimat bieten, die für Wirtschaftskriminelle etwas zu bieten haben. So ein Wirtschaftsstandort ist Rostock, denn hier können Wirtschaftskriminelle aus dem Vollen schöpfen. Viel High-Tech-Industrie, innovative Forschung ist groß geschrieben und der Verkehrsknotenpunkt, bietet nicht nur zu Land und in der Luft kurze Wege nach allen Himmelsrichtungen, sondern hat auch noch den Wasserweg anzubieten. Unternehmen in Rostock sind gut beraten, wenn sie sich beizeiten vor Wirtschaftskriminellen schützen. Dabei können Wirtschaftsdetekteien helfen, denn ein Detektiv in Rostock ist nicht nur zur Stelle, wenn es um Ermittlungsarbeit und Aufklärung geht. Der professionell arbeitende Wirtschaftsdetektiv hilft schon vorher, berät die Unternehmen wie sie sich schützen können, deckt Schwachstellen in den Arbeitsabläufen und der Personalführung auf. Denn die beste Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität beginnt bei der Prävention.